Senioren trinken oft zu wenig

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Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist in jedem Alter wichtig. Seniorinnen und Senioren „vergessen“ aber oft darauf.

Obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird, ist es immer noch ein weit verbreitetes Problem: Viele Seniorinnen und Senioren trinken viel zu wenig. Und zwar nicht nur in der heißen Jahreszeit, sondern gerade auch in den kühleren Monaten. Der Hauptgrund dafür ist, dass mit zunehmendem Alter das Durstgefühl deutlich nachlässt und damit ein wichtiges körpereigenes Signal entfällt. Viele ältere Menschen „vergessen” dann einfach, ausreichend zu trinken.

Die Folgen sind ebenso unangenehm wie sie gefährlich werden können: Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwäche sind besonders häufige Symptome, die auf einen bestehenden Flüssigkeitsmangel, in der Fachsprache auch als „Dehydratation” bezeichnet, hinweisen. Oft kommt es neben Übelkeit und Herz- und Kreislaufschwächen auch zu Muskelkrämpfen und Problemen bei der Verdauung. Wer zu wenig trinkt, riskiert auch, dass die Nieren Schaden nehmen.

Um Problemen wie diesen auch im Alter wirksam zu begegnen, sollte man täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit – am besten Wasser, ungesüßten Tee oder auch Fruchtsäfte – zu sich nehmen. Kaffee und Alkohol sollten nur in geringen Mengen konsumiert werden, weil beide die Flüssigkeitsausscheidung anregen und das Problem damit eher noch verschärfen.

Werner Thelian

 

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