Hektik und Stress gehören nicht zum Urlaub

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Monatelang freut man sich auf den wohlverdienten Sommerurlaub. Ist er endlich da, fällt es vielen Menschen schwer, ihn richtig zu genießen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Stress und Hektik nicht nur den Alltag, sondern auch den Urlaub bestimmen. Fachleute empfehlen daher, gerade die wahrscheinlich schönste Zeit des Jahres ganz entspannt anzugehen.

Schon Monate hat man darauf gewartet und dann ist er endlich da – der lange ersehnte Urlaub. Zwei oder drei Wochen für sich und die Familie zu haben und dem Alltagstrott und dem Arbeitsplatz zu entfliehen, wird in unserer hektischen Zeit schon als besonderes Privileg empfunden. Und das will man natürlich auch entsprechend auskosten.

Über die Gedanken, Pläne und Absichten, die die Österreicherinnen und Österreicher mit dem Urlaub verbinden, weiß man dank Umfragen und Meinungsforschern ziemlich gut Bescheid. Demnach ist die Urlaubszeit für die meisten Menschen in erster Linie eine Zeit für Schönes, für Spaß, Erholung und Entspannung. Aber auch Abenteuer und einzigartige Erlebnisse werden von vielen geschätzt.

Achtung vor Stress!

Die meisten Erwerbstätigen freuen sich schon das ganze Jahr auf den wohlverdienten Sommerurlaub, der sehr häufig durch eine Urlaubsreise – entweder allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie – seine Krönung erfährt. Und die will man sich auf keinen Fall verderben lassen.

Gerade deshalb warnen Mediziner und Psychologen davor, die Urlaubsreise schon überstürzt anzutreten. Manche Menschen verbringen tatsächlich noch ein paar Stunden am Arbeitsplatz, holen dann rasch ihre Familie und die gepackten Koffer zu Hause ab, und schon kann die Reise in den Urlaub beginnen. Dann folgt oft eine kräfteraubende und an den Nerven zerrende Autofahrt über verstopfte Autobahnen. Und das birgt allerhand Gefahren für die Gesundheit.

Wer nämlich mehr oder weniger direkt vom Arbeitsplatz in den Urlaub fährt, gönnt dem Körper und der Psyche zu wenig Zeit, um vom gewohnten Alltagsbetrieb in den „Freizeitmodus“ umzuschalten. Besser wäre es, sich vor Antritt einer Urlaubsreise ausreichend Zeit daheim zu gönnen, damit sich Körper und Psyche an die veränderten Umstände gewöhnen können.

Wenn die Reise dann losgeht, sollte man sie auf jeden Fall ziemlich entspannt angehen und schon die Fahrt zum Urlaubsort als Teil des Urlaubes sehen. Man sollte unterwegs unbedingt längere Pausen einlegen und immer daran denken, dass Stress und Ungeduld, die nicht selten Konflikte mit den Mitreisenden auslösen, auf der Fahrt in den Urlaub nichts zu suchen haben.

Der „Urlaubsfalle“ ein Schnippchen schlagen

Recht häufig ist zu beobachten, dass vor allem dauergestresste Menschen dazu neigen, gerade im Urlaub vermehrt Krankheiten zu entwickeln. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man sich das ganze Jahr über zu wenig echte Pausen gegönnt und keine adä­quate Freizeitkultur entwickelt hat. Wer permanent unter Leistungsdruck steht, tut sich im Urlaub besonders schwer und wird auch leichter krank.

Werner Thelian

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